Dienstag, 3. September 2013

Wie wohne ich überhaupt?

Aufteilung

Das Apartment in meinem Hotel "AH San Fermin Suites" ist wie eine kleine Wohnung aufgeteilt. Es gibt ein Bad, eine Küche mit Wohnzimmer gleich dran und ein Schlafzimmer. Zwischen Küche und Wohnzimmer gibt es noch einen kleinen Esstisch. Unter dem Hotel ist direkt ein Supermarkt, wo man so ziemlich alles kaufen kann!

Wohnbereich










Ausstattung

Das Zimmer verfügt im Wohnzimmer über einen Flachbildfernseher, ein Sofa und einen großen Couchtisch. In der Küche gibt es auch so ziemlich alles, bis auf Müslischalen - aber das kann man direkt unter dem Hotel im Supermarkt kaufen. Es gibt allerdings sonst alles vom Besteck bis zum Putzlappen - neben dem Herd ist die zimmer-eigene Waschmaschine versteckt. 

Küche - natürlich mit Nutella :)











Auch im Bad ist einiges vorhanden - Handtücher und kleine Shampooflaschen sind bereits dort. Im Schlafzimmer gibt es ein riesen Bett (frisch von der Putzdame so hergerichtet mit den Geschenken von meinem Freund :D) und einen noch größeren Schrank! So viel kann selbst eine Frau nicht mithaben ;) 

Fernseher - klein nebenan der Esstisch
Bett
Bad Teil I
Bad Teil II
Gestern Abend war ich mit zwei Kolleginnen in einer kleinen Bar in der Altstadt - typisch spanisch und sehr leckere Tortilla. Heute war mal ein ruhiger Tag und morgen werden wir mal sehen, wo sich hier das Schwimmbad befindet. Bei 30°C im Schatten muss man sich ja abkühlen!

Mal sehen, was die nächsten Tage noch so passiert. Ich werde mich spätestens am Wochenende wieder melden und berichten, was bis dahin so passiert ist.

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen und sehr warmen Pamplona! :)
Eure Janine

Montag, 2. September 2013

Erste Eindrücke

Nun ist es so weit: ich bin in Pamplona. Die Anreise liegt hinter uns und der erste Arbeitstag auch, aber erst einmal von vorne.

Der Abschied

Der Abschied am Flughafen fiel mir sehr schwer. Man hat zwar im Hinterkopf, dass es ein fester Zeitraum ist, bis man sich wiedersieht - aber dennoch tat es sehr weh und die Füße wollten nicht wie der Kopf. Aber zu guter letzt bin ich dann doch in den Sicherheitsbereich gegangen. Als ich im Gang zum Flugzeug war, konnte ich einen letzten Blick auf meinen Freund auf der Aussichtsterrasse werfen - das war nochmal ziemlich schwer. 

Die Anreise

Nach einem sehr wackligen Landeanflug auf München und einem dortigen Zwischenstopp ging es im zweiten Flieger weiter nach Bilbao - wir sind etwas später gestartet, aber durch den Rückenwind waren wir trotzdem vor der geplanten Zeit vor Ort.  Dort ging es mit dem Mietwagen weiter nach Pamplona. Auf der Autofahrt mit einem englischen Navi erwarteten uns viele Kreisel, Drängler und wundervolle Aussichten auf die Berge im Norden Spaniens. 

Das Einchecken im Hotel war problemlos und nach einer kurzen Pause machten wir uns an die Aufgabe, den Mietwagen in Pamplona abzugeben. Das gestaltete sich etwas schwierig, da die Abgabestation schon zu war. Wir haben also erst einmal eine Tankstelle gesucht, das Auto dann wie an der Tür der Abgabestation angegeben irgendwo abgestellt und einen Zettel hinterlassen, wo es steht. Danach sind wir mit dem Taxi zurück, da es schon sehr spät war. Die erste Nacht war sehr ruhig, aber durch den Stress etwas kurz. Aber wenn man mit so einem Ausblick wach wird, ist die kurze Nacht gleich vergessen.

Ausblick von meinem Balkon

Der erste Arbeitstag

Ich habe mich heute am Anfang definitiv überfordert gefühlt. Manche Spanier sprechen sehr schnell und da ich bisher einen sehr geringen Wortschatz habe, war es wirklich schwer für mich. Wir, meine Kollegin, neun weitere Studenten und ich, haben von unserer Ansprechpartnerin erst einmal eine Präsentation über das Werk Navarra bekommen. Leider sprach sie sehr schnell. 

Meine Abteilung allerdings ist super! Ich sitze in der Montage und vor meiner Nase sehe ich jeweils, wie viele Polos in einer Schicht gefertigt werden. Einige Kollegen können (etwas) deutsch, daher ist es dort etwas leichter für mich. Ich werde unter anderem Texte vom spanischen ins deutsche übersetzen müssen, was mir in meinem Wortschatz sehr weiterhelfen wird! Mittags war ich mit meiner Kollegin zusammen in der einzigen Kantine essen - richtig lecker! Zu zwei der anderen Studentin haben wir bereits Kontakte geknüpft, was ich so schnell nicht erwartet hätte. Nach dem ersten Einkauf ist der Kühlschrank gefüllt und die nächsten Tage können kommen!